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Die Technikerschule TS bildet gelernte Berufsleute in einer berufsbegleitenden
Ausbildung zur Technikerin TS bzw. zum Techniker TS in den Sparten Hochbau,
Tiefbau und Haustechnik-Koordination aus.
Der Baukader-Weiterbildung dienen die Kompaktkurse Bauadministration,
Bauproduktion und Führung sowie nach Bedarf weitere Angebote in der Form von
Tages- und Mehrtageskursen.
Ausbildungszentrum SBV Sursee
Das Ausbildungszentrum SBV bietet seit bald 30
Jahren Ausbildung und Weiterbildung für Bauleute an - vom Lehrling bis zum
obersten Kader.
Schweizerische Bauschule Aarau SBA
Leitbild:
Bildungsauftrag / Bildungsziele
Die Schweizerische Bauschule Aarau ist eine von
der öffentlichen Hand getragene Bildungsinstitution für das Bauwesen. Sie bietet
eine Ausbildung von höchstem Niveau auf der Stufe Techniker TS. Mit Vollzeit-
und berufsbegleitenden Ausbildungsgängen bildet sie qualifizierte Kaderleute für
die Bereiche Projektierung und Ausführung von Bauwerken aus.
Das Einzugsgebiet erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte
Schweiz. Der Unterricht wird in deutscher Sprache erteilt. Die Studierenden
werden darauf vorbereitet, verantwortliche Kaderfunktionen wahrzunehmen:
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Die Absolventen
und Absolventinnen sollen fähig sein, ihr Wissen in der Praxis dauernd zu
erweitern. Sie sollen in der Lage sein, Probleme zu analysieren und zweckmässige
Lösungen zu entwickeln. (Selbstkompetenz)
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Sie sollen über
Führungsqualitäten und Teamfähigkeit verfügen und sich ihrer Verantwortung
gegenüber Mensch und Umwelt bewusst sein. (Sozialkompetenz)
—
Als Generalisten
sollen sie aufbauend auf soliden Grundkenntnissen über die notwendigen Werkzeuge
verfügen, um die ihnen übertragenen Aufgaben sachgerecht zu erfüllen, sei ihr
Einsatzgebiet in der Schweiz oder im Ausland. (Fachkompetenz)
«Zur
Ausbildung von Technikerinnen und Technikern werden Ausbildungsgänge für die
Bereiche Planung und Realisierung von Bauwerken angeboten.»
Folgende Studiengänge bietet die SBA an:
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Ausführung Hochbau
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 Ausführung
Tiefbau
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Ausführung
Holzbau
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Projektierung
Hochbau
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Projektierung
Innenausbau
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Projektierung Tiefbau
Weitere
Techniker-Ausbildungsstätten
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IBZ Schulen für
Technik, Zürich, Bern, Basel, Brugg AG etc.
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Berufsschulzentrum Oberland bzi, Interlaken
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Technikerschule
Bern
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Technikerschule TS,
Basel
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Ecole technique de la construction, Fribourg
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Institut für berufliche Weiterbildung Graubünden IbW, Chur
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TEKO
Schweizerische Fachschule, Lucerne
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Schaffhauser Technikerschule STS
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Technikerschule TS-Hochbau Pfäffikon
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Zuger Techniker-und Informatikschule, Zug
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Technikerschule, Winterthur
Baukaderschule BSU AG Unterentfelden
Die
«Polierschule» – einst Vorstufe zur Bauführerausbildung – ist in privaten
Händen. Die Baukaderschule Unterentfelden (BSU) tritt neu als eigenständiger
Anbieter von Ausbildungsgängen für Poliere auf und kann entsprechend rasch auf
allfällige Forderungen des wirtschaftlichen Umfeldes reagieren. Träger dieser
Schule ist der Verband Aargauischer Baumeister. Die Baukaderschule
Unterentfelden bildet in einjährigem Vollzeitstudium künftige Kaderleute auf
Stufe Polier aus.
Polierkurs der
Baugewerblichen Berufsschule Zürich
Unterricht
Durch
berufsbegleitenden, intensiven Unterricht bietet die Baugewerbliche Berufsschule
Zürich interessierten Baufachleuten die Gelegenheit, sich ohne grosse
finanzielle Belastung und ohne Arbeitsunterbruch auf die eidg. Baupolierprüfung
vorzubereiten. Vorteile: Der Kursteilnehmer, welcher ständig mit der Baupraxis
verbunden bleibt, kann sein neuerworbenes theoretisches Wissen ständig anwenden.
Ausserordentliche bauliche Probleme können im Unterricht besprochen werden.
Abschluss
Baufachleute mit abgeschlossener Lehre eines Berufes im Bauhauptgewerbe können
im Anschluss an den Kurs jeweils im Januar die eidg. Baupolierprüfung in Sursee
ablegen. Prüfungszulassung: mindestens 4 Jahre Praxis nach Lehrabschluss.
Zusatzlehre gilt als ein Jahr Praxis.
Zentralschweizerische
Polierschule Luzern
Die
Polierschule dient der Aus- und Weiterbildung von Maurern, Vorarbeitern und
Polieren des Hoch- und Tiefbaus, im Besonderen der Vorbereitung auf die
eidgenössische Polierprüfung.
In die
Polierschule können eintreten:
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Poliere und
Vorarbeiter
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Maurer,
Zimmerleute und Angehörige verwandter Berufe mit Fähigkeitszeugnis
—
Angelernte dieser
Berufe mit mehrjähriger Praxis
Polier- und
Vorarbeiterschule Burgdorf
Die
Ausbildung zum Vorarbeiter Hoch- und Tiefbau dauert 2 Wintersemester zu je 28
Wochen mit ca. 590 Lektionen und beinhaltet den Grundkurs und die
Vorarbeiterschule.
Die
gesamte Ausbildung zum Polier Hoch- und Tiefbau bis zur Eidg. Baupolierprüfung
umfasst 3 Wintersemester mit total ca. 900 Lektionen. Die Voraussetzung zum
Besuch der Polierschule ist der Abschluss der Vorarbeiterausbildung.
Diese
Aufstellung kann nur einen beschränkten Einblick in diese Lehranstalten
vermitteln und ist nicht vollständig
Zukünftige Qualifikationsanforderungen an die Baukader
Auszüge aus dem Artikel von
Anton Cotti, Leiter der Abteilung Berufsbildung des Schweiz. Baumeisterverbandes
Die
Dynamik der Berufsbildung hat in den letzten Jahren alle Bereiche der Aus- und
Weiterbildung erfasst. Sie ist eine Folge neuer Anforderungen der Auftraggeber
an die Unternehmen beziehungsweise an die bestellten Produkte. Die Angebote im
Bereich der Aus- und Weiterbildung sind in den letzten Jahren erweitert worden.
Neue Themen in der Bautechnik – über Umweltschutz und Arbeitssicherheit sowie im
Bereich der Normierung – haben sich wesentlich entwickelt. Wer eine
Weiterbildung unternimmt, muss sich also zuerst darüber klar werden, welche
Angebote seinen Bedürfnissen entsprechen, und abklären, welche Qualifikationen
von ihm verlangt werden. Die Berufsbildungspolitik des SBV – das gilt für jede
andere Berufsbildungspolitik ebenso – hat deshalb zum Ziel, die Berufsbilder
laufend neu zu definieren und den Bedürfnissen des Marktes und der
Unternehmungen anzupassen.
Berufsbild
Zu einem
Berufsbild gehört zunächst eine Definition, welche die wesentlichen
Leistungskriterien des Berufes umschreibt. In den Lehrlingsreglementen
beispielsweise finden sich diese Definitionen jeweils in den ersten Artikeln.
Das Anforderungsprofil formuliert, was die Fachkraft am Arbeitsplatz erwartet.
Es wird in der Regel entsprechend den Unternehmensprozessen gegliedert. Diese
teilen sich in Führungs-, Front- und Logistikprozesse auf. Während in den
Führungsprozessen die Persönlichkeit und die Bautechnik sowie die rechtlichen
Grundlagen als Themen enthalten sind, gehören zu den Frontprozessen die Themen
Kundenbeziehungen und Leistungserbringung. Die Logistikprozesse gliedern sich in
die unterstützenden Bereiche wie Werkhöfe, Nebenbetriebe und Dienstleistungen
sowie die Ressourcen mit den Themen Personal, Finanzen,
Managementinformationssysteme und Informatik. Diese Prozessorientierung enthält
somit alle relevanten Bereiche der beruflichen Tätigkeit in der Unternehmung.
Sie entspricht gleichzeitig auch den Kriterien des modernen
Qualitätsmanagements, wie es heute in vielen Unternehmungen nach den ISO-Normen
eingeführt ist.
Fachkompetenz
Nach wie vor ist
der Schlüssel für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit die Fachkompetenz der
Kaderleute. Der Produktivitätsanstieg, eine anhaltende Überkapazität und der
Preiskampf mit beginnender Konkurrenz ausländischer Unternehmen sind die
Rahmenbedingungen, denen zu begegnen ist. Die Qualitätsanforderungen der
Auftraggeber zwingen die Unternehmen zur Einhaltung von ISO-Normen, zur
ständigen Verbesserung der innerbetrieblichen Leistungspotenziale durch gezielte
Aus- und Weiterbildung. Tendenziell sind zwar keine tief greifenden
Veränderungen in den einzelnen Berufen zu erwarten; erkennbar sind aber deutlich
spürbare Evolutionen im Zusammenhang mit der Entwicklung der Produktionstechnik
auf den Baustellen, der Arbeitsorganisation, der Art der Aufträge und der
Konkurrenz. Führungsqualitäten sind immer mehr gefragt, und die Einhaltung der
Anforderungen in Bezug auf die Fristen, die Kosten, die Sicherheit und den
Umweltschutz wird immer zwingender.
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